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Es muss kein Dan Brown sein! – Aquila

Spoilerteil

Im Laufe der Handlung stellt sich bei einer der Figuren heraus, dass sie unter einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung leidet. Ich hätte diesen Aspekt dieser Figur gerne näher beleuchtet gesehen. Leider dient er im Roman nur der Erklärung für ihr Handeln. Der zweite Kritikpunkt dreht sich um einen Mordversuch an der Protagonistin. Das Problem ist nicht der Mordversuch per se, denn dieser ist durchaus nachvollziehbar. Das Problem habe ich hier mit der Wendung. Die Verwerfungen zwischen den handelnden Figuren werden mir zu schnell mit einem „Er hätte es ohnehin nicht fertig gebracht wirklich einen Mord zu begehen“ weggewischt. Insbesondere bei Nika, aber auch bei Stefano, der sich in Nika verliebt und obendrein der Bruder des Mordversuchenden ist, geht mir das einfach zu schnell und hat meine Suspension of Disbelief sehr stark strapaziert.

Trotz dieser kleinen Makel kann ich den Roman, wie bereits erwähnt, sehr empfehlen.


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